{"id":3354,"date":"2026-10-05T14:52:00","date_gmt":"2026-10-05T12:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/unlimited-cruises.com\/blog\/?p=3354"},"modified":"2026-10-05T15:05:13","modified_gmt":"2026-10-05T13:05:13","slug":"auf-gruppenreise-mit-silver-ray-ein-reisebericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unlimited-cruises.com\/blog\/kreuzfahrtnews\/auf-gruppenreise-mit-silver-ray-ein-reisebericht\/","title":{"rendered":"Auf Gruppenreise mit Silver Ray \u2013 Ein Reisebericht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere zweite offizielle UC-Gruppenreise f\u00fchrte vom 30. August bis 5. September 2026 mit der Silver Ray von Monte Carlo nach Barcelona. Unsere Kollegin Jennifer Weydt begleitete die Reise gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann. In diesem Silver-Ray-Reisebericht erz\u00e4hlt sie von den gemeinsamen Erlebnissen der Gruppe, ihren Eindr\u00fccken vom Schiff, den kulinarischen Angeboten an Bord und den besuchten H\u00e4fen im westlichen Mittelmeer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Route<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Monte Carlo, Monaco \u2013 Toulon, Frankreich \u2013 Palam\u00f3s, Spanien \u2013 Palma de Mallorca, Spanien \u2013 Alicante, Spanien \u2013 Valencia, Spanien \u2013 Barcelona, Spanien<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Informationen zur Silver Ray<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Reederei<\/strong>: Silversea<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schiffsklasse<\/strong>: Nova-Klasse<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Baujahr und Indienststellung<\/strong>: 2024<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bauwerft<\/strong>: Meyer Werft in Papenburg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tonnage<\/strong>: 54.700 BRZ<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>L\u00e4nge und Breite<\/strong>: 243,6 Meter \/ 29,6 Meter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Decks<\/strong>: 13<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>G\u00e4ste<\/strong>: maximal 728<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Suiten<\/strong>: 364, ausschlie\u00dflich Suiten mit privater Veranda<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bordsprache<\/strong>: Englisch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonderheiten<\/strong>: asymmetrisches, offenes Schiffsdesign mit rund 4.000 Quadratmetern Glasfl\u00e4che, lichtdurchflutete \u00f6ffentliche Bereiche, Butlerservice in jeder Suite, acht Restaurants sowie weitere kulinarische Angebote und das reisezielbezogene S.A.L.T.-Programm<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vor\u00fcbernachtung in Nizza<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Endlich war es so weit: Unsere zweite <strong>UC-Gruppenreise<\/strong> stand vor der T\u00fcr \u2013 und dieses Mal sollte es an Bord der wundersch\u00f6nen Silver Ray von Silversea gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir entschieden uns, bereits einen Tag vor der Kreuzfahrt anzureisen, und flogen mit Lufthansa von Frankfurt nach <strong>Nizza<\/strong>. Schon gegen 09:00 Uhr morgens landeten wir bei strahlendem Sonnenschein an der C\u00f4te d\u2019Azur. Besser h\u00e4tte der Start in die Reise kaum sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Uber ging es zun\u00e4chst zu unserem Hotel in der N\u00e4he des Hauptbahnhofs von Nizza. Nachdem das Gep\u00e4ck verstaut war, hatten wir noch fast den ganzen Tag vor uns \u2013 und den wollten wir nat\u00fcrlich nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Vormittag verbrachten wir mit einer Mischung aus Sightseeing und Shopping. Wobei ich zugeben muss: Beim zweiten Programmpunkt waren wir ausgesprochen erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nizza selbst hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt eignet sich mit ihren wundersch\u00f6nen Geb\u00e4uden, den vielen Restaurants und Bars sowie zahlreichen kleinen und gro\u00dfen Gesch\u00e4ften perfekt dazu, sich einfach treiben zu lassen. Dazu kommen das mediterrane Flair, die Palmen und nat\u00fcrlich die N\u00e4he zum Meer \u2013 die C\u00f4te d\u2019Azur wei\u00df eben ziemlich genau, wie sie ihre G\u00e4ste willkommen hei\u00dfen muss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pasta, Hugo und ein perfekter erster Abend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend trafen wir uns mit einigen G\u00e4sten unserer Gruppe, die ebenfalls bereits einen Tag fr\u00fcher nach Nizza angereist waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr unser gemeinsames Abendessen entschieden wir uns f\u00fcr das Restaurant <a href=\"https:\/\/www.la-favola.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">La Favola<\/a>. Eine Entscheidung, mit der wir offensichtlich nicht allein waren: Vor dem Restaurant bildete sich im Laufe des Abends eine beachtliche Schlange, und zahlreiche G\u00e4ste nahmen sogar eine Wartezeit von rund einer halben Stunde in Kauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abendessen bestellte ich Fusilli Pomodoro &amp; Burratina \u2013 und wir waren alle hellauf begeistert. Ein vermeintlich einfaches Pastagericht, das wieder einmal bewiesen hat, dass es manchmal gar nicht viel braucht, wenn die Zutaten stimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Essen lie\u00dfen wir den Abend ganz entspannt bei Drinks ausklingen. F\u00fcr mich gab es \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 nat\u00fcrlich einen Hugo Spritz. Und weil ein Urlaub an der C\u00f4te d\u2019Azur ohne Eis vermutlich offiziell als unvollst\u00e4ndig gilt, durfte zum Abschluss auch das nicht fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit war der erste Abend bereits genau so, wie ich mir den Beginn einer Gruppenreise w\u00fcnsche: gutes Essen, nette Gesellschaft, warme Sommerluft \u2013 und die Vorfreude darauf, am n\u00e4chsten Tag endlich die Silver Ray zu betreten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mit dem Zug nach Monte Carlo \u2013 und einer kleinen Ehrenrunde<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen st\u00fcrzten wir uns direkt ins n\u00e4chste Abenteuer: Wir hatten uns vorgenommen, mit dem Zug von Nizza nach <strong>Monte Carlo <\/strong>zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tickets hatten wir bereits im Vorfeld gekauft, also sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Eigentlich. Preislich war die Verbindung \u00fcbrigens ausgesprochen angenehm: Die Tickets lagen bei rund 4,50 Euro pro Person.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen 10:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof von Nizza und konnten mit unseren Online-Tickets problemlos durch die Schranke zum Bahnsteig gelangen. Die Zugfahrt selbst dauerte nur etwa 20 Minuten und war damit angenehm kurz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Monte Carlo angekommen, stellte sich allerdings schnell heraus, dass die eigentliche Herausforderung nicht die Zugfahrt war, sondern der Weg vom Bahnhof zum Schiff. Sagen wir es so: Wir haben zun\u00e4chst eine kleine ungeplante Sightseeing-Tour durch das Bahnhofsgeb\u00e4ude absolviert, bis wir endlich den richtigen Ausgang gefunden hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das besonders Lustige daran: Der f\u00fcr uns richtige Ausgang befand sich praktisch direkt neben den Gleisen. Manchmal liegt die L\u00f6sung eben n\u00e4her, als man denkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Immer der Silver Ray nach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir es schlie\u00dflich aus dem Bahnhof geschafft hatten, konnten wir auch schon die <strong>Silver Ray<\/strong> sehen. Ab diesem Moment schien die Navigation denkbar einfach: einfach immer dem Schiff entgegen und links herum um das Hafenbecken. Zumindest dachten wir das.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn je n\u00e4her wir kamen, desto deutlicher wurde, dass wir einer kleinen optischen T\u00e4uschung aufgesessen waren. Die Silver Ray lag zwar scheinbar direkt vor uns auf der rechten Seite, die dazugeh\u00f6rige Pier zog sich jedoch weit nach links. Das Ergebnis: Das Schiff war zum Greifen nah \u2013 und gleichzeitig trennte uns ein ordentliches St\u00fcck Wasser davon.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr beruhigend war immerhin, dass wir offensichtlich nicht die einzigen G\u00e4ste waren, denen es so ergangen war. Zu unserem Gl\u00fcck wartete direkt an dieser Stelle ein kleines Taxiboot, das die gestrandeten Kreuzfahrtg\u00e4ste f\u00fcr 2 Euro pro Person auf die richtige Seite des Hafens brachte. Damit wurde aus unserem kleinen Navigationsproblem am Ende noch eine durchaus charmante Mini-Hafenrundfahrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Endlich an Bord der Silver Ray<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>Check-in<\/strong> bei Silversea verlief wie gewohnt angenehm reibungslos und unkompliziert. Noch vor dem Terminal gaben wir unsere Koffer ab, und im Hafengeb\u00e4ude erhielten wir bereits unsere Bordkarten. Anschlie\u00dfend machten wir noch schnell einen Stopp an unserer Musterstation. Das obligatorische Sicherheitsvideo konnten wir sp\u00e4ter ganz entspannt auf dem Fernseher in der Suite anschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit war der organisatorische Teil auch schon erledigt und wir konnten uns endlich den wirklich wichtigen Dingen widmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erster Stopp: La Terrazza<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser erster Gang f\u00fchrte uns direkt ins Restaurant <strong>La Terrazza<\/strong>, wo wir einen wundersch\u00f6nen Sitzplatz im Au\u00dfenbereich ergatterten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Buffet bot eine gro\u00dfe Auswahl, und ich stellte mir direkt eine ziemlich wilde Mischung zusammen: Sushi, Poke Bowl, Beef und Kartoffelspalten. Kulinarisch vielleicht nicht ganz nach Lehrbuch kombiniert, aber im Urlaub gelten bekanntlich andere Regeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf Monte Carlo, gutem Essen und der Silver Ray unter den F\u00fc\u00dfen war sp\u00e4testens jetzt klar: Die Gruppenreise hatte offiziell begonnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen 15:00 Uhr machten wir uns schlie\u00dflich auf den Weg zu unserer Suite. Noch bevor wir \u00fcberhaupt die T\u00fcr ge\u00f6ffnet hatten, wartete bereits die erste \u00dcberraschung auf uns. Zwei unserer G\u00e4ste hatten unsere \u201eHaust\u00fcr\u201c liebevoll dekoriert, unter anderem mit einer gro\u00dfen \u201eJust Married\u201c-Girlande.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Unterkunft f\u00fcr die kommende Woche war die Suite 7076, eine <strong>Classic Veranda Suite<\/strong> mit einem f\u00fcr diese Kategorie angenehm tiefen Balkon.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere Classic Veranda Suite<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Classic Veranda Suiten der Silver Ray sind rund 33 Quadratmeter gro\u00df. Davon entfallen normalerweise etwa f\u00fcnf Quadratmeter auf die private Veranda; im Inneren stehen rund 28 Quadratmeter Wohnfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung. Und diese Fl\u00e4che ist ausgesprochen gut genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Direkt beim Betreten befindet sich ein begehbarer Kleiderschrank mit Safe, in dem erfreulich viel Kleidung Platz findet. Zudem gibt es eine gro\u00dfe Auswahl an unterschiedlichen Kleiderb\u00fcgeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schlafbereich ist mit einem gro\u00dfen Bett ausgestattet, das auf Wunsch auch in zwei Einzelbetten getrennt werden kann. Dazu gibt es ein Kissenmen\u00fc und speziell angefertigte Matratzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daran schlie\u00dft sich ein gem\u00fctlicher Wohnbereich mit Sofa, Tisch sowie Schreib- beziehungsweise Schminktisch an. Durch die bodentiefen Glast\u00fcren f\u00e4llt viel Licht in die Suite, und man gelangt direkt auf die eigene Teakholzveranda.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Balkon war sch\u00f6n tief und bot gen\u00fcgend Platz, um es sich drau\u00dfen gem\u00fctlich zu machen. Gerade morgens mit dem ersten Kaffee oder abends beim Einlaufen in einen Hafen ist eine eigene Veranda f\u00fcr mich einfach Gold wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das Badezimmer hat mir sehr gut gefallen. Die Veranda Suiten verf\u00fcgen \u00fcber ein elegantes Marmorbad mit gro\u00dfem Waschtisch sowie, je nach genauer Suite, einer separaten Dusche beziehungsweise einer Kombination aus Badewanne und Dusche. Flauschige Badem\u00e4ntel, Hausschuhe, F\u00f6hn und hochwertige Pflegeprodukte geh\u00f6ren selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem stehen eine Minibar beziehungsweise ein K\u00fchlschrank zur Verf\u00fcgung, die nach den eigenen Vorlieben best\u00fcckt werden k\u00f6nnen. Hinzu kommen USB-C-Ladem\u00f6glichkeiten, ein gro\u00dfer Fernseher mit Mediathek und nat\u00fcrlich WLAN.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz gesagt: Alles da, was man f\u00fcr ein sehr komfortables Zuhause auf Zeit ben\u00f6tigt. Und wenn etwas fehlt, gibt es schlie\u00dflich noch jemanden, den man fragen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser Butler \u2013 jetzt sogar per WhatsApp erreichbar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast zeitgleich mit unserer Ankunft in der Suite stellte sich auch schon unser <strong>Butler <\/strong>vor. Pers\u00f6nlicher Butler-Service geh\u00f6rt bei Silversea unabh\u00e4ngig von der gebuchten Suitenkategorie zum Reiseerlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dieser Reise entdeckten wir au\u00dferdem eine f\u00fcr mich neue und ausgesprochen praktische M\u00f6glichkeit: In der Suite befindet sich ein QR-Code, \u00fcber den man unkompliziert einen <strong>WhatsApp-Chat<\/strong> starten und mit dem Butler kommunizieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kein Telefonieren, kein Warten und kein \u201eIch rufe sp\u00e4ter noch einmal an\u201c \u2013 einfach kurz eine Nachricht schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese digitale Kommunikation wird mittlerweile auch in anderen Bereichen des Schiffes genutzt. Ich pers\u00f6nlich stand vor allem aus organisatorischen Gr\u00fcnden regelm\u00e4\u00dfig per Chat mit dem Guest Relations Team in Kontakt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade bei einer Gruppenreise mit mehreren G\u00e4sten, Reservierungen und kleinen organisatorischen Fragen war das f\u00fcr mich unglaublich angenehm. Statt jedes Mal pers\u00f6nlich zur Rezeption zu laufen oder anzurufen, konnte ich vieles schnell zwischendurch kl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine kleine Neuerung, die vielleicht zun\u00e4chst unspektakul\u00e4r klingt, den Alltag an Bord aber tats\u00e4chlich deutlich komfortabler macht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Champagnerempfang zum Auftakt der Gruppenreise<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am fr\u00fchen Abend war es endlich so weit: Unser <strong>Champagnerempfang <\/strong>im Au\u00dfenbereich der <strong>Panorama Lounge <\/strong>stand auf dem Programm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich war dieser Moment etwas ganz Besonderes. Es war wundersch\u00f6n, nach all den Gespr\u00e4chen im Vorfeld nun jeden unserer G\u00e4ste pers\u00f6nlich begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen und endlich auch die Gesichter zu den bereits bekannten Stimmen und Namen zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Glas Champagner, herrlichem Wetter und Blick aufs Meer kam direkt die richtige Urlaubsstimmung auf. Gleichzeitig hatte man das Gef\u00fchl: Jetzt beginnt unsere Gruppenreise wirklich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gemeinsames Dinner im La Terrazza<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss ging es f\u00fcr unsere Gruppe zum Abendessen ins <strong>La Terrazza<\/strong>. F\u00fcr uns war ein eigener Bereich mit festlich eingedeckten Tafeln vorbereitet worden. So konnten alle ganz entspannt zusammensitzen, sich kennenlernen und die ersten Reisegeschichten austauschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kulinarisch starteten wir mit einer gro\u00dfen Auswahl an Antipasti zum Teilen \u2013 perfekt f\u00fcr einen geselligen Abend. Danach entschied ich mich f\u00fcr Gnocchi in einer cremigen Sauce mit Tr\u00fcffel. Sp\u00e4testens hier war klar, dass Tr\u00fcffel auch auf dieser Reise wieder eine verd\u00e4chtig gro\u00dfe Rolle in meiner pers\u00f6nlichen Ern\u00e4hrung spielen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Dessert gab es f\u00fcr mich ganz klassisch frische Erdbeeren mit Sahne: leicht, lecker und nach dem eher \u00fcppigen Hauptgang genau das Richtige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein rundum gelungener erster Abend mit gutem Essen, tollen Gespr\u00e4chen und der Vorfreude auf alles, was in den kommenden Tagen noch vor uns lag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Toulon \u2013 ein entspannter Start in den Tag<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Morgen begann f\u00fcr mich ausgesprochen entspannt: Zum ersten Mal seit gef\u00fchlt einer Ewigkeit hatte ich tats\u00e4chlich bis 09:00 Uhr geschlafen. Offenbar hatte ich den Urlaub nun endg\u00fcltig verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den perfekten Start in den Tag studierte ich zun\u00e4chst das Tagesprogramm. Dieses nennt sich bei Silversea \u00fcbrigens \u201eSilversea Chronicles\u201c und ist im Stil einer kleinen Tageszeitung gestaltet. Eine wirklich charmante Idee und perfekt, um beim ersten Kaffee zu schauen, was der Tag so bereith\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei stellte ich erfreut fest, dass ich entgegen meiner Bef\u00fcrchtung das Fr\u00fchst\u00fcck keineswegs verschlafen hatte: Im <strong>The Marquee<\/strong> wird n\u00e4mlich bis 11:00 Uhr Fr\u00fchst\u00fcck serviert. Perfekt f\u00fcr Langschl\u00e4fer \u2013 oder f\u00fcr Menschen, die einfach der Meinung sind, dass ein Wecker im Urlaub grunds\u00e4tzlich nichts zu suchen hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchst\u00fcck unter freiem Himmel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im The Marquee gibt es am Morgen eine sch\u00f6ne Auswahl an frischen und gesunden Gerichten, die ganz entspannt \u00e0 la carte bestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich gab es einen frisch gepressten Orangensaft und einen Bagel mit Lachs. Dazu die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und der Blick auf\u2019s Meer; so darf ein Urlaubstag gerne beginnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein kleiner Spaziergang durch Toulon<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschlie\u00dfend machten wir uns auf den Weg, <strong><a href=\"https:\/\/www.provencemed.com\/de\/toulon-la-seyne\/toulon\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Toulon <\/a><\/strong>ein wenig zu erkunden. Vom Schiff aus l\u00e4sst sich das Stadtzentrum bequem zu Fu\u00df erreichen, sodass wir uns einfach treiben lie\u00dfen und ein wenig durch die Stra\u00dfen spazierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich muss allerdings gestehen: So richtig sprang der Funke bei uns dieses Mal nicht \u00fcber. Nat\u00fcrlich ist das immer Geschmackssache, und manchmal liegt es vielleicht auch einfach an der eigenen Tagesform. Wir waren uns jedenfalls ziemlich schnell einig, dass wir bei einem n\u00e4chsten Besuch wahrscheinlich lieber einen Tagesausflug nach Saint-Tropez unternehmen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und so beschlossen wir, das wundersch\u00f6ne Wetter lieber anderweitig zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Plan B: Pool<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck an Bord machten wir es uns am Pool gem\u00fctlich und genossen Sonne, Meerblick und das s\u00fc\u00dfe Nichtstun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was mir bei Silversea \u00fcbrigens ausgesprochen gut gef\u00e4llt: Man kann sich Gerichte aus dem The Marquee ganz bequem an den Pool bringen lassen. Nat\u00fcrlich mussten wir diesen Service rein zu Recherchezwecken direkt ausprobieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns gab es einen kleinen, wunderbar saftigen Burger \u2013 der perfekte Snack f\u00fcr einen entspannten Nachmittag am Pool. Manchmal ist Plan B eben doch der bessere Plan. Vor allem, wenn er aus einer Sonnenliege, einem Burger und Meerblick besteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aperitif mit Aussicht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir genug Sonne getankt hatten, ging es f\u00fcr einen Aperitif in meine Lieblingsbar an Bord: die <strong>The Dusk Bar<\/strong> auf Deck 10 am Heck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade beim Auslaufen ist sie f\u00fcr mich einer der sch\u00f6nsten Orte auf der Silver Ray. Mit einem Drink in der Hand, dem Blick auf die langsam kleiner werdende K\u00fcste und die Heckwelle vor sich, kommt einfach sofort dieses ganz besondere Kreuzfahrtgef\u00fchl auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser neues Lieblingsrestaurant<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend ging es f\u00fcr uns \u2013 man mag es kaum glauben \u2013 erneut ins <strong>The Marquee<\/strong>. Ich kann an dieser Stelle schon einmal vorwegnehmen: Dieses Restaurant wird in diesem Blogartikel noch \u00f6fter auftauchen. Wir hatten ziemlich schnell beschlossen, dass es sich zu einem unserer absoluten Lieblingsorte an Bord entwickeln w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend verwandelt sich das The Marquee in ein Steakhouse-Konzept. Zu Beginn gab es zun\u00e4chst einen kleinen Gru\u00df aus der K\u00fcche mit verschiedenen Snacks und Dips. Besonders sch\u00f6n: Diese Auswahl wechselt von Abend zu Abend, sodass man immer wieder etwas Neues probieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Vorspeise entschied ich mich f\u00fcr die Blooming Onion, eine aufgeschnittene und frittierte Zwiebel, die mit verschiedenen Dips serviert wird. Definitiv nichts f\u00fcr Menschen, die beim Abendessen m\u00f6glichst elegant aussehen m\u00f6chten. Geschmacklich daf\u00fcr umso besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Hauptspeise kam schlie\u00dflich das, auf das ich mich besonders gefreut hatte: der Hot Stone. Dabei werden hei\u00dfe Steine direkt auf den Tisch gestellt, auf denen man sein Fleisch oder seinen Fisch selbst ganz nach dem eigenen Geschmack braten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer seiner eigenen Grillkunst nicht ganz traut, kann diese Aufgabe nat\u00fcrlich auch ganz entspannt den Profis in der K\u00fcche \u00fcberlassen. Ich entschied mich allerdings f\u00fcr die mutige Variante und bestellte ein Filet Mignon mit Ofenkartoffel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn ich an dieser Stelle meine eigenen F\u00e4higkeiten kurz loben darf: Das Steak wurde perfekt medium rare. Vielleicht schlummert in mir doch noch eine kleine Grillmeisterin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie so oft blieb anschlie\u00dfend leider kein Platz mehr f\u00fcr ein Dessert. Man muss schlie\u00dflich Priorit\u00e4ten setzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Absacker in der S.A.L.T. Bar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss zog es uns noch auf einen Absacker in die<strong> S.A.L.T. Bar<\/strong>. Hier wollte ich unbedingt den <strong>Signature Drink<\/strong> der Silver Ray ausprobieren: den Cosmic Ray.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Cocktail besteht aus Lillet Blanc, Malfy Con Limone, Lavendel, Cura\u00e7ao, Cr\u00e8me de Violette, Limette, Himbeere, pasteurisiertem Eiwei\u00df und Orangenaromen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Serviert wurde er in einem Martini-Glas und sah wirklich spektakul\u00e4r aus. Auf dem Cocktail thronte eine gro\u00dfe Blase, die mit Nebel gef\u00fcllt war und beim Platzen einen beeindruckenden kleinen Showeffekt erzeugte. Optisch definitiv ein Highlight.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschmacklich muss ich allerdings gestehen: Ich bleibe wohl doch meinem Hugo treu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch hier gilt: Probieren musste sein \u2013 schlie\u00dflich betreibe ich diesen Blog ausschlie\u00dflich im Dienste der kulinarischen Forschung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Palam\u00f3s \u2013 Sonnenaufgang und Stadtrundgang<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem ich am Vortag erstaunlich lange geschlafen hatte, war an diesem Morgen pl\u00f6tzlich das komplette Gegenteil der Fall: Bereits um 06:00 Uhr war ich hellwach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der fr\u00fche Vogel f\u00e4ngt bekanntlich den Wurm: Oder in meinem Fall zumindest eine Idee, die ich bei inzwischen 33 Kreuzfahrten tats\u00e4chlich noch nie umgesetzt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich machte mich auf den Weg zum Pool beziehungsweise zur The Dusk Bar, um mir ganz in Ruhe den Sonnenaufgang auf See anzuschauen. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend das Schiff ruhig durchs Wasser glitt und der Himmel langsam heller wurde, war es unglaublich friedlich an Deck. Keine Hektik, kaum andere G\u00e4ste, nur Meer, Morgenlicht und dieses ganz besondere Gef\u00fchl, den Tag vor allen anderen beginnen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich hatte ich mir anschlie\u00dfend sogar vorgenommen, einmal an der Relaxing Morning Meditation um 07:00 Uhr teilzunehmen. Das Vorhaben blieb allerdings eher theoretischer Natur. Mit dem fr\u00fchen Aufstehen hat es an den darauffolgenden Tagen n\u00e4mlich nicht mehr ganz so zuverl\u00e4ssig funktioniert. Der gute Wille war aber da.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dieser Stelle m\u00f6chte ich auch erw\u00e4hnen, dass mir das Tagesprogramm auf dieser Reise wirklich sehr gut gefallen hat. Jeden Tag gab es eine abwechslungsreiche Mischung aus Sportangeboten, Informationsveranstaltungen, Livemusik, Shows, Bingo und Trivia.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit war eigentlich f\u00fcr jeden etwas dabei \u2013 egal, ob man den Tag aktiv beginnen, etwas lernen, sich unterhalten lassen oder beim Trivia mit gef\u00e4hrlichem Halbwissen gl\u00e4nzen wollte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchst\u00fcck im The Marquee<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss ging es \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 wieder ins The Marquee zum Fr\u00fchst\u00fcck. F\u00fcr mich gab es an diesem Morgen Brot mit einem frischen Avocado-Aufstrich. Einfach, leicht und genau das Richtige nach meinem \u00fcberraschend aktiven Start in den Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen Mittag starteten wir dann zu unserem mittlerweile fast schon traditionellen \u201eStadtkontroll-Rundgang\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Schiff brachte uns ein kurzer Transfer von vielleicht zwei Minuten aus dem Hafenbereich hinaus. Danach waren wir auf uns allein gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/costabrava.org\/de\/ausflugsziele\/landkreise\/baix-emporda\/palamos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Palam\u00f3s <\/a>soll tats\u00e4chlich einige sehr sch\u00f6ne Ecken, Str\u00e4nde und kleine Buchten haben. Wir haben sie nur leider nicht gefunden. Manchmal ist Sightseeing eben auch einfach eine sehr ehrliche Bestandsaufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer. Beim n\u00e4chsten Mal w\u00fcrde ich deutlich fr\u00fcher von Bord gehen und mir direkt ein Taxi zu einer der Buchten nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere G\u00e4ste haben mir besonders die Cala s\u2019Alguer empfohlen. Die kleine, gesch\u00fctzte Bucht liegt etwas au\u00dferhalb von Palam\u00f3s und ist vor allem f\u00fcr ihre traditionellen Fischerh\u00e4uschen direkt am Wasser bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau so hatte ich mir die Costa Brava eigentlich vorgestellt: kleine Boote, klares Wasser und eine ruhige Bucht statt Stadtrundgang bei Mittagssonne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arts Caf\u00e9, Pool und kleine Silversea-Details<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck an Bord machten wir zun\u00e4chst einen kleinen Zwischenstopp im <strong>Arts Caf\u00e9<\/strong>. Hier werden \u00fcber den Tag verteilt immer wieder wechselnde Kleinigkeiten angeboten. Morgens gibt es zum Beispiel kleine belegte Baguettes und Croissants, am Abend K\u00e4seplatten, Antipasti und Canap\u00e9s. Mittags warten leichte Salate und eine gro\u00dfe Auswahl an Geb\u00e4ck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich musste ich mich f\u00fcr diesen Blog durchtesten. Meine Wahl fiel auf den Karottenkuchen. Der bestand den Geschmackstest mit Bravour. Saftig, aromatisch und genau richtig f\u00fcr eine kleine s\u00fc\u00dfe Pause zwischendurch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss machten wir es uns wieder am Pool gem\u00fctlich. Was ich an Luxuskreuzfahrtschiffen immer besonders genie\u00dfe, ist das gro\u00dfz\u00fcgige Platzangebot. Man muss nicht schon morgens um sieben mit einem Handtuch bewaffnet auf Liegenjagd gehen, sondern findet auch sp\u00e4ter am Tag problemlos einen sch\u00f6nen freien Platz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau so sollte Urlaub f\u00fcr mich sein: entspannt, unkompliziert und ohne olympischen Wettbewerb um die beste Sonnenliege.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Kleinigkeiten sind mir bei Silversea au\u00dferdem besonders positiv aufgefallen. Zum einen stehen an den Pools ausreichend Sonnenschirme bereit \u2013 perfekt f\u00fcr alle, die zwar drau\u00dfen sitzen m\u00f6chten, aber nicht den ganzen Tag in der direkten Sonne verbringen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum anderen gibt es eine eigene Sunscreen Area. Dort stehen f\u00fcr die G\u00e4ste kostenfrei Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor 30 und 50 sowie After-Sun-Produkte zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade bei den hohen Temperaturen war das wirklich ein tolles Extra. Definitiv eines dieser kleinen Details, bei denen man merkt, dass mitgedacht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kulinarisch durfte nat\u00fcrlich auch am Pool nichts fehlen: Wir teilten uns noch eine Diavolo-Pizza aus dem The Marquee. Sonne, Pool und Pizza, manchmal braucht ein perfekter Urlaubstag wirklich nicht viel mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres kleines Detail, das sich sehr schnell zu einem unserer t\u00e4glichen Highlights entwickelte, war der<strong> Eiscreme-Stand<\/strong> am Pool. Jeden Tag gab es dort ein wechselndes Sorbet und eine Milcheissorte. Dazu konnte man zwischen Schoko- und Karamellsauce w\u00e4hlen und das Ganze noch mit verschiedenen Toppings verfeinern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich mussten wir regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren, ob die Qualit\u00e4t auch an den Folgetagen konstant blieb. Spoiler: Sie blieb. Gerade an warmen Seetagen war ein Eis am Pool die perfekte kleine Erfrischung zwischendurch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend ging es f\u00fcr uns \u2013 ich traue es mich fast nicht mehr zu sagen \u2013 erneut ins The Marquee. Der Vorabend hatte uns so gut gefallen, dass wir direkt beschlossen hatten, dem Restaurant noch einmal einen Besuch abzustatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Vorspeise teilten wir uns dieses Mal einen Couscous-Salat mit Zitronen-Vinaigrette sowie einen Pasta-Salat mit Feta. Leicht, frisch und genau richtig f\u00fcr einen warmen Abend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Silent Disco und ein Abend mit der Gruppe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4ter stand noch ein weiteres Programmhighlight auf dem Plan: die <strong>Silent Disco<\/strong>. Am Eingang erh\u00e4lt jeder Gast Kopfh\u00f6rer und kann zwischen drei verschiedenen Musikkan\u00e4len w\u00e4hlen. Je nachdem, f\u00fcr welchen Kanal man sich entscheidet, leuchten die Kopfh\u00f6rer in einer anderen Farbe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das eigentlich Lustige daran: Auf der Tanzfl\u00e4che selbst l\u00e4uft keine h\u00f6rbare Musik. Von au\u00dfen betrachtet sieht man also Menschen, die v\u00f6llig begeistert zu unterschiedlichen Rhythmen tanzen, w\u00e4hrend man gleichzeitig ein buntes Durcheinander aus Gesang h\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Teil der G\u00e4ste tanzt vielleicht gerade zu einem Disco-Klassiker, die n\u00e4chsten zu Pop und wieder andere zu einem komplett anderen Beat. Allein beim Zuschauen war das schon ein echtes Highlight \u2013 und sp\u00e4testens, wenn jemand vollkommen \u00fcberzeugt einen Refrain mitsingt, den au\u00dfer ihm gerade niemand h\u00f6ren kann, wird es wirklich unterhaltsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss lie\u00dfen wir den Abend gemeinsam mit einigen G\u00e4sten ganz entspannt im Au\u00dfenbereich der Panorama Lounge ausklingen. Bei angenehmen Temperaturen, guten Gespr\u00e4chen und Blick aufs Meer war das genau der richtige Abschluss f\u00fcr einen weiteren wundersch\u00f6nen Tag an Bord.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Palma de Mallorca \u2013 ein besonderer UC-Landausflug<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Morgen begann wieder ganz entspannt im <strong>The Marquee<\/strong>. Bei strahlendem Sonnenschein gab es f\u00fcr mich ein Bircher M\u00fcsli mit frischen Beeren: leicht, frisch und genau richtig f\u00fcr den Start in den Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschlie\u00dfend standen f\u00fcr mich noch ein paar organisatorische Aufgaben rund um unsere Gruppenreise an, bevor es mittags mit dem n\u00e4chsten gemeinsamen Programmpunkt weiterging.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 12:00 Uhr traf sich unsere Gruppe f\u00fcr einen ganz <strong>besonderen Landausflug<\/strong>. Mit dem Reisebus ging es in nur knapp 20 Minuten zur idyllisch gelegenen Finca La Real vor den Toren Palmas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort erwartete uns bei herrlichem Sonnenschein eine wundersch\u00f6n vorbereitete Kulisse mit zwei langen, festlich eingedeckten Tafeln \u2013 genau so stellt man sich einen entspannten mallorquinischen Mittag vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr unsere Gruppe war ein<strong> exklusives Tapas-Men\u00fc<\/strong> vorbereitet worden, zusammengestellt vom \u00f6sterreichischen Spitzenkoch Gerhard Berktold, der unter anderem im Alpenhof in Murnau und im legend\u00e4ren Tristan auf Mallorca gearbeitet hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Essen war wirklich hervorragend und bestand aus vielen verschiedenen mallorquinisch inspirierten G\u00e4ngen zum Teilen. Los ging es mit Brot, Oliven, Aioli und Meersalz sowie einer Auswahl an Ib\u00e9rico-Spezialit\u00e4ten mit Ramallet-Tomaten und Oliven.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach folgten unter anderem Pimientos de Padr\u00f3n, eine Krokette vom Mah\u00f3n-K\u00e4se mit Thymian und Paprika-Chutney, Frito Mallorqu\u00edn vom saisonalen Gem\u00fcse, pochierter Wolfsbarsch mit Artischocken und Tapenade sowie geschmorte Ochsenbacke mit S\u00fc\u00dfkartoffeln und Rotweinsauce. Zum Abschluss gab es einen mallorquinischen Mandelkuchen mit Orangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade die Kombination aus der entspannten Atmosph\u00e4re der Finca, den langen Tafeln, dem guten Essen und der gemeinsamen Zeit mit unserer Gruppe machte diesen Ausflug f\u00fcr mich zu etwas ganz Besonderem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war weniger ein klassischer Landausflug und vielmehr ein richtig sch\u00f6ner Genussnachmittag \u2013 genau die Art von Erlebnis, die man noch lange mit einer Reise verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Nachmittag kamen wir wieder zur\u00fcck an Bord. Offenbar hatten viele G\u00e4ste dieselbe Idee wie wir: ab an den Pool. Nach den hei\u00dfen Mittagsstunden auf Mallorca war die Abk\u00fchlung genau das Richtige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechend gut besucht war der Poolbereich, trotzdem blieb die Atmosph\u00e4re entspannt. Ein bisschen Sonne, zwischendurch ins Wasser springen und einfach nichts tun. Manchmal ist genau das der perfekte Plan f\u00fcr einen Kreuzfahrtnachmittag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend zog es uns zun\u00e4chst wieder in die <strong>The Dusk Bar<\/strong>. Bei einem Aperitif, kleinen Canap\u00e9s und dem Blick auf die langsam kleiner werdende K\u00fcste genossen wir das Auslaufen \u2013 f\u00fcr mich nach wie vor einer der sch\u00f6nsten Momente eines Kreuzfahrttages.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss ging es zum Abendessen ins <strong>La Terrazza<\/strong>, wo wir einen wundersch\u00f6nen Platz im Au\u00dfenbereich mit perfektem Blick auf die Kielwelle ergatterten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Vorspeise gab es den beliebten Klassiker Caprese sowie ein Rindertatar. Danach musste ich nicht lange \u00fcberlegen und bestellte noch einmal die fantastischen Tr\u00fcffel-Gnocchi, die mich bereits am ersten Abend begeistert hatten. Manche Gerichte verdienen eben ganz eindeutig eine Wiederholung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach ging es f\u00fcr uns hoch auf Deck 10 zur <strong>Poolparty<\/strong>. Eine Live-Band und ein DJ wechselten sich ab und sorgten mit bekannten Hits schnell f\u00fcr gute Stimmung. Dazu gab es k\u00fchle Drinks und sogar einen Cr\u00eape-Stand. Sp\u00e4testens da war klar, dass der Abend kulinarisch noch nicht ganz vorbei war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Atmosph\u00e4re war herrlich ungezwungen: Musik, warme Abendluft und ein gut gelaunter Mix aus G\u00e4sten, die entweder tanzten oder einfach mit einem Drink in der Hand das Treiben genossen. Ein sehr sch\u00f6ner Abschluss f\u00fcr unseren Tag auf Mallorca.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alicante \u2013 Promenade, Kaiseki und Karaoke<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer durchtanzten Nacht wachten wir am n\u00e4chsten Morgen entsprechend etwas sp\u00e4ter in <strong>Alicante <\/strong>auf. Zum Fr\u00fchst\u00fcck ging es f\u00fcr uns \u2013 inzwischen beinahe schon Routine \u2013 ins The Marquee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sch\u00e4tzen dort vor allem die ruhige Atmosph\u00e4re fernab vom klassischen Gewusel eines Fr\u00fchst\u00fccksbuffets. F\u00fcr mich gab es eine kleine Obstplatte und nat\u00fcrlich wieder meinen Lachsbagel. Manche Urlaubsgewohnheiten etablieren sich erstaunlich schnell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Studieren der Silversea Chronicles entdeckte ich, dass Silversea einen kostenfreien Hafenshuttle anbot, der laut Tagesprogramm ins Stadtzentrum fahren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eStadtzentrum\u201c war dabei allerdings ein wenig gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegt: Der Endpunkt befand sich direkt au\u00dferhalb des Hafenterminals am Fuente de la Plaza del Puerto. Von dort waren es zu Fu\u00df noch etwa 25 bis 30 Minuten bis zum Castillo de Santa B\u00e1rbara beziehungsweise in die Innenstadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir entschieden uns f\u00fcr die zweite Variante und lie\u00dfen uns einfach ein wenig durch Alicante treiben. Besonders gut gefiel uns die wundersch\u00f6ne Promenade mit ihren Palmen und dem mediterranen Flair. Bei strahlendem Sonnenschein l\u00e4sst es sich hier wunderbar spazieren. Ohne gro\u00dfen Plan und ganz entspannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Nachhinein wei\u00df ich allerdings schon genau, was ich bei meinem n\u00e4chsten Besuch machen w\u00fcrde: Ich w\u00fcrde die Altstadt erkunden und dabei bis in das h\u00f6her gelegene <a href=\"https:\/\/alicanteturismo.com\/de\/monumentos\/viertel-santa-cruz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Viertel Santa Cruz<\/a> hinaufspazieren. Das historische Viertel liegt am Hang unterhalb des Castillo de Santa B\u00e1rbara und wirkt mit seinen engen Gassen, kleinen Treppen, wei\u00df get\u00fcnchten H\u00e4usern, blauen T\u00fcren und Fensterl\u00e4den sowie den vielen bunten Blument\u00f6pfen fast wie eine eigene kleine Welt. Genau diese verwinkelten, charmanten Ecken sind normalerweise die Orte, die ich auf einer Reise am liebsten entdecke. Besonders am Abend stelle ich mir Santa Cruz wundersch\u00f6n vor, wenn die schmalen Stra\u00dfen in warmes Licht getaucht sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Alicante gilt f\u00fcr mich deshalb: Beim ersten Besuch ein wenig treiben lassen \u2013 und beim n\u00e4chsten Mal wei\u00df man dann ganz genau, wohin man m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck an Bord testeten wir noch einen meiner kleinen <strong>Silversea-Geheimtipps<\/strong>: Zum <strong>Mittagessen <\/strong>kann man das <strong>Kaiseki <\/strong>besuchen. W\u00e4hrend am Abend auf der Silver Ray eine Reservierungsgeb\u00fchr von 80 US-Dollar pro Person anf\u00e4llt, ist das Restaurant mittags ohne Aufpreis zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Kaiseki widmet sich ganz der japanischen K\u00fcche und setzt auf die f\u00fcr Japan typische Verbindung aus Pr\u00e4zision, Ausgewogenheit und hochwertigen Zutaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mittags ist das Konzept etwas leichter und unkomplizierter: Auf der Karte stehen unter anderem Sushi, Sashimi und verschiedene Izakaya-inspirierte Gerichte. Am Abend wird das Ganze deutlich exklusiver. Dann finden sich beispielsweise Miso Black Cod und Wagyu Teriyaki auf der Speisekarte, begleitet von einer Auswahl an Sake, japanischem Whisky und Tee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich war der Lunch genau das Richtige nach unserem Spaziergang durch Alicante. Ich entschied mich f\u00fcr eine leichte Miso-Ramen-Suppe und dazu eine kleine Auswahl an vegetarischem Sushi.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade wenn man das Restaurant einmal kennenlernen m\u00f6chte, ohne direkt einen Abend daf\u00fcr einzuplanen, ist der Lunch im Kaiseki f\u00fcr mich eine tolle Gelegenheit. Definitiv ein Tipp von mir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann folgte wieder unser inzwischen bestens etabliertes Ritual: der Nachmittag am Pool. Besonders gut gef\u00e4llt mir bei Silversea, dass die Crew zwischendurch immer wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten vorbeikommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mal gibt es angenehm k\u00fchle Handt\u00fccher mit Minzduft, mal ein Wassereis am Stiel oder frische Obstspie\u00dfe. Es sind genau diese kleinen Gesten, die einen entspannten Poolnachmittag noch ein bisschen besonderer machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend stand bereits das n\u00e4chste kulinarische Highlight auf dem Programm: Wir hatten eine Reservierung im <strong>Silver Note<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Restaurant ist als eleganter <strong>Supper Club<\/strong> konzipiert und verbindet Fine Dining mit Live-Musik und einer wunderbar intimen Atmosph\u00e4re. Auch die Speisekarte unterscheidet sich deutlich von den anderen Restaurants an Bord: Statt klassischer gro\u00dfer G\u00e4nge werden kreative Small Plates mit internationalen Einfl\u00fcssen serviert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kann man sich im Laufe des Abends durch mehrere unterschiedliche Gerichte probieren und diese miteinander kombinieren. Gerade zusammen mit der Live-Musik f\u00fchlt sich der Besuch weniger wie ein normales Abendessen und mehr wie ein kleiner stilvoller Abendclub auf See an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Mischung aus gutem Essen und Live-Musik macht das Silver Note f\u00fcr mich zu einem der besonderen Abendrestaurants an Bord. F\u00fcr das Abendessen ist eine Reservierung erforderlich, was bei der eher intimen Atmosph\u00e4re auch durchaus Sinn ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem fantastischen Abendessen zog es uns noch in die <strong>Panorama Bar<\/strong>, wo an diesem Abend <strong>Karaoke <\/strong>auf dem Programm stand. Die Stimmung war herrlich locker und ausgelassen \u2013 genau der richtige Kontrast zum eleganten Dinner zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige G\u00e4ste bewiesen dabei erstaunlich viel Talent, andere vor allem sehr viel Mut. Wir geh\u00f6rten eher zur Kategorie \u201ebegeistert mitsingen\u201c, und so wurde aus dem geplanten Absacker schnell noch ein sehr unterhaltsamer Abend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Valencia \u2013 unser letzter Reisetag<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unseren letzten Tag startete ich ein letztes Mal mit meinem mittlerweile liebgewonnenen Lachsbagel im The Marquee, bevor es anschlie\u00dfend mit dem kostenfreien Shuttlebus von Silversea nach <a href=\"https:\/\/www.visitvalencia.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Valencia <\/a>ging.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Mal wurden wir ausgesprochen zentral an den Torres de Serranos abgesetzt. Die beiden m\u00e4chtigen T\u00fcrme stammen aus dem sp\u00e4ten 14. Jahrhundert und geh\u00f6rten einst zu den wichtigsten Stadttoren der mittelalterlichen Stadtmauer Valencias. Heute z\u00e4hlen sie zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und markieren praktisch den perfekten Ausgangspunkt f\u00fcr einen Spaziergang durch die historische Altstadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von dort machten wir uns zu Fu\u00df auf den Weg in Richtung Kathedrale von Valencia. Schon das Geb\u00e4ude selbst ist spannend, da sich hier verschiedene Baustile aus mehreren Jahrhunderten miteinander verbinden von romanischen Elementen \u00fcber Gotik bis hin zum Barock.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders bekannt ist die Kathedrale allerdings f\u00fcr die Kapelle des Heiligen Kelchs. Dort wird ein Kelch aus poliertem Achat aufbewahrt, der der \u00dcberlieferung nach beim Letzten Abendmahl verwendet worden sein soll. Auch die P\u00e4pste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. nutzten den Kelch bei ihren Besuchen in Valencia f\u00fcr die Eucharistiefeier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob man nun religi\u00f6s ist oder nicht: Allein die jahrhundertealte Geschichte rund um dieses kleine Gef\u00e4\u00df ist ziemlich faszinierend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich darf bei einem Besuch in Valencia au\u00dferdem ein Abstecher zum Mercado Central auf keinen Fall fehlen. Die wundersch\u00f6ne Markthalle geh\u00f6rt zu den eindrucksvollsten modernistischen Geb\u00e4uden der Stadt und ist mit mehr als 8.000 Quadratmetern gleichzeitig einer der gr\u00f6\u00dften M\u00e4rkte f\u00fcr frische Lebensmittel in Europa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Inneren findet man unz\u00e4hlige St\u00e4nde mit Obst, Gem\u00fcse, Fisch, Fleisch, K\u00e4se, Gew\u00fcrzen und nat\u00fcrlich jeder Menge spanischer Spezialit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich liebe solche Markthallen ohnehin: Man kann ein bisschen schauen, ein bisschen probieren und sich dabei hervorragend einreden, dass s\u00e4mtliche Eink\u00e4ufe selbstverst\u00e4ndlich zur kulturellen Weiterbildung geh\u00f6ren. Gerade der Mercado Central ist daf\u00fcr der perfekte Ort bunt, lebendig und voller mediterraner Ger\u00fcche und Aromen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschied von unserer Reisegruppe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend stand schlie\u00dflich schon die Verabschiedung unserer Gruppe in der <strong>The Dusk Bar<\/strong> an. Bei Champagner, kleinen Canap\u00e9s und dem Blick aufs Meer kamen noch einmal alle zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich war das tats\u00e4chlich ein sehr emotionaler Moment: Wochen- und monatelang plant man eine solche Reise, spricht mit vielen G\u00e4sten im Vorfeld und fiebert gemeinsam darauf hin \u2013 und pl\u00f6tzlich sitzt man am letzten Abend zusammen und fragt sich, wo die Zeit geblieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was mich besonders gefreut hat, war zu sehen, wie aus vielen einzelnen Reisenden im Laufe der Woche eine richtig sch\u00f6ne Gemeinschaft entstanden ist. Es wurde gemeinsam gegessen, gelacht, getanzt und nat\u00fcrlich auch die ein oder andere Urlaubsgeschichte produziert, \u00fcber die man wahrscheinlich noch l\u00e4nger sprechen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau solche Momente machen eine Gruppenreise f\u00fcr mich besonders. Ehrlich gesagt war ich an diesem Abend schon ein kleines bisschen wehm\u00fctig, dass unsere gemeinsame Zeit an Bord nun fast vorbei war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein letztes kulinarisches Highlight im S.A.L.T. Kitchen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss ging es f\u00fcr uns zum Abendessen ins <strong>S.A.L.T. Kitchen<\/strong>. Das Restaurant geh\u00f6rt zum Silversea-Konzept S.A.L.T. \u2013 Sea And Land Taste, bei dem die kulinarische Kultur der bereisten Regionen direkt an Bord erlebbar gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders spannend ist dabei, dass sich die Speisekarte je nach Route und Reiseziel ver\u00e4ndert. Neben einer festen Auswahl regionaler Klassiker gibt es zus\u00e4tzliche Gerichte, die sich ganz konkret an den Destinationen der jeweiligen Reise orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man bekommt hier also nicht einfach irgendeine internationale Speisekarte serviert, sondern setzt die Reise kulinarisch noch einmal fort. Dazu gibt es eine gro\u00dfe Auswahl von \u00fcber 160 regionalen Weinen, die passend zu den unterschiedlichen Gerichten zusammengestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das S.A.L.T. Kitchen ist au\u00dferdem bereits im Reisepreis enthalten und funktioniert am Abend mit freier Platzwahl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade f\u00fcr unseren letzten Abend fand ich dieses Konzept besonders passend: noch einmal gemeinsam essen, verschiedene Aromen der bereisten Region entdecken und dabei die vergangenen Tage Revue passieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach lie\u00dfen wir den Abend \u2013 wie es sich f\u00fcr unsere Gruppe inzwischen fast schon geh\u00f6rte \u2013 gemeinsam in der Panorama Bar ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Drinks, vielen Gespr\u00e4chen und dem Wissen, dass am n\u00e4chsten Morgen bereits die Heimreise anstand, wurde es noch einmal ein sehr sch\u00f6ner, gem\u00fctlicher Abschluss. Ein bisschen traurig war ich trotzdem. Aber das ist vermutlich das beste Zeichen daf\u00fcr, dass die Reise genau so war, wie man sie sich gew\u00fcnscht hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mein Fazit zur UC-Gruppenreise mit der Silver Ray<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere zweite UC-Gruppenreise war f\u00fcr mich eine ganz besondere Woche. Die moderne und lichtdurchflutete Silver Ray, das gro\u00dfz\u00fcgige Platzangebot, die vielen Restaurants und Bars sowie die kleinen aufmerksamen Details an Bord haben mir sehr gut gefallen. Kulinarisch geh\u00f6rten das The Marquee, das Silver Note und das S.A.L.T. Kitchen f\u00fcr mich zu den H\u00f6hepunkten der Reise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch wichtiger waren jedoch die <strong>gemeinsamen Erlebnisse<\/strong> mit unserer Gruppe: der Champagnerempfang vor Monte Carlo, die Abende an Bord, die Silent Disco und vor allem unser gemeinsamer Genussnachmittag auf der Finca La Real auf Mallorca. Aus vielen einzelnen Reisenden wurde im Laufe weniger Tage eine sch\u00f6ne Gemeinschaft. Genau das macht eine begleitete UC-Gruppenreise f\u00fcr mich aus. Ich freue mich schon auf die n\u00e4chste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">St\u00f6bern Sie auf unserer <a href=\"https:\/\/unlimited-cruises.com\/reedereien\/silversea-cruises\/\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/unlimited-cruises.com\/reedereien\/silversea-cruises\/\" rel=\"noreferrer noopener\">Website in den Luxus-Kreuzfahrten mit Silversea<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisebericht. 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